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Immunität und Autoimmunität

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Freiburger Biologen und Mediziner beteiligen sich an einem neu bewilligten Sonderforschungsbereich zum Thema B-Zellen

Immunität und Autoimmunität

B-Zellen zählen zu den weißen Blutkörperchen und können als einzige Zellen Antikörper bilden. Foto: Ina Stumpf

Grundlegend erforschen, warum das Immunsystem bei einigen Krankheiten gegen den eigenen Körper vorgeht, und Ansätze für Therapien entwickeln: Dies ist das Ziel des Sonderforschungsbereichs/Transregio „B-Zellen: Immunität und Autoimmunität“ (SFB/TRR 130), den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neu bewilligt hat. Das Projekt läuft in der ersten Förderphase ab dem 1. Oktober 2013 für knapp vier Jahre. Sprecherhochschule ist die Universität Erlangen-Nürnberg. Freiburger Standortsprecher ist der Immunbiologe Prof. Dr. Michael Reth, der auch Sprecher des Exzellenzclusters BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Albert-Ludwigs-Universität ist. Außerdem sind die Universität Göttingen sowie das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum, das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und die Charité in Berlin am SFB/TRR 130 beteiligt. Die exakte Fördersumme steht noch nicht fest. Nach Angaben der DFG erhalten Sonderforschungsbereiche durchschnittlich etwa 2,4 Millionen Euro jährlich.

B-Zellen sind ein wesentlicher Bestandteil des Immunsystems. Sie zählen zu den weißen Blutkörperchen und können als einzige Zellen Antikörper bilden. Daher spielen sie eine fundamental wichtige Rolle für den Erfolg einer Impfung. Sie sind aber auch Ursache zahlreicher Krankheiten, die auf Autoimmunreaktionen basieren – beispielsweise Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis oder Allergien. Bei diesen Krankheiten richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper. Der SFB/TRR 130 rückt die B-Zell-Aktivierung, die von B-Zellen hervorgerufenen Antikörper-Antworten auf Fremdkörper sowie ihre Fehlfunktionen bei Autoimmunkrankheiten ins Zentrum der Forschung. Damit will er zum grundlegenden Verständnis von Autoimmunerkrankungen beitragen. Im Idealfall führen die Ergebnisse zu verbesserten Therapiemöglichkeiten sowie zu Immunisierungen durch Impfungen. 

Die Freiburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bringen in den SFB/TRR insbesondere ihre Kenntnisse der klinischen Immunologie, der Signalforschung und der Proteomik ein. Mit den neuen Methoden der Proteomforschung können zum ersten Mal die an Zellprozessen beteiligten Proteine von gesunden und autoimmunen B-Zellen miteinander verglichen werden. „Der Erfolg dieses Antrages zeigt, dass sich die Investitionen, die wir mit dem Exzellenzcluster BIOSS in den vergangenen Jahren in Freiburg getätigt haben, jetzt für die weitere Forschung in Freiburg auszahlen“, sagt Michael Reth. Beteiligt sind das Institut für Biologie III und der Exzellenzcluster BIOSS der Albert-Ludwigs-Universität, das Centrum für Chronische Immundefizienz und die Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Freiburg sowie das Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik.


Kontakt:
Prof. Dr. Michael Reth
Institut für Biologie III / BIOSS Centre for Biological Signalling Studies
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik
Tel.: 0761/203-97663
E-Mail: michael.reth@bioss.uni-freiburg.de


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