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Bei der Tagung „Engineering Life“ diskutieren Wissenschaftler die Chancen und Grenzen der Synthetischen Biologie

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© mknowles/Creative Commons

Die Rettung vor dem Klimawandel – oder der Albtraum vom Produkt Lebewesen? Synthetische Biologie ist ein Forschungszweig, der polarisiert. Das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg veranstaltet zusammen mit dem Exzellenzcluster BIOSS Centre for Biological Signalling Studies die Tagung „Engineering Life. Zur ethisch-gesellschaftlichen Relevanz der Synthetischen Biologie“. Forschende der Biologie, Theologie, Philosophie, Sozial- und Rechtswissenschaften kommen zusammen, um am

Donnerstag, 26. September 2013, ab 18.00 Uhr bis Samstag, 
28. September 2013, 12.30 Uhr im Kollegiengebäude I, Hörsaal 1098, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg,

die Chancen und die moralischen Grenzen der Synthetischen Biologie zu diskutieren. Die Vorträge und Podiumsdiskussionen sind offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

In der Synthetischen Biologie verbinden sich Ingenieurswissenschaften und Molekularbiologie. Die Forscherinnen und Forscher versuchen, einfache Organismen zu verändern, um ihre Fähigkeiten um neue, nützliche Funktionen zu erweitern – bis hin zum synthetisch zusammengestellten Organismus. Die Visionen, die sich mit dieser neuen Technologie verbinden, reichen von der Utopie einer nachhaltigen, biotechnologisch geheilten Welt bis hin zur Dystopie einer durch Technik misshandelten und zerstörten Natur. Welche Folgen der Synthetischen Biologie sind realistisch zu erwarten? Welche ethischen, rechtlichen und sozialen Herausforderungen ergeben sich daraus?

Den Auftakt gibt am Donnerstagabend Dr. Markus Schmidt, Wien/Österreich, mit einem Vortrag über Filme und Kunst zur Synthetischen Biologie. Im Anschluss diskutiert er mit Prof. Dr. Wilfried Weber, Professor für Synthetische Biologie der Universität Freiburg, gesellschaftliche Probleme der Disziplin. Dr. Joachim Boldt vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin moderiert die Tagung. Am Freitag wird es philosophisch: Welche Folgen hat die gesellschaftliche Wahrnehmung der Synthetischen Biologie für das Konzept Leben, für das Verständnis von Natur und Technik? Ob man Leben erschaffen kann und darf, bespricht der Theologe Prof. Dr. Peter Dabrock, Universität Erlangen, Mitglied des Deutschen Ethikrates. Welche rechtlichen Fragen die Zukunft der synthetisch-biologischen Forschung aufwirft, erläutern Referenten aus Bilbao/Spanien und Edinburgh/Schottland. Am Samstag kommt ein Vertreter des Vereins TestBiotech, einer Initiative zur Technikfolgenabschätzung, zu Wort. Die Veranstaltung findet zum Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekts „Engineering Life. Eine interdisziplinäre Untersuchung zu den ethischen Implikationen der Synthetischen Biologie“ statt. Bei der Tagung werden die Ergebnisse der Teilprojekte Ethik, Theologie und Recht sowie Technikfolgenabschätzung vorgestellt.

Programm: 
egmengineeringlife.files.wordpress.com/2013/07/flyer-din-lang-6-seiter-engineering-life_10-091.pdf

Kontakt: 
Tobias Eichinger
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-5042
E-Mail: eichinger@egm.uni-freiburg.de

 

Die Druckversion der Pressemitteilung (pdf) finden Sie hier.

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